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von Kummer

vonKummer

Eine Familie aus der Neumark, seit 1669 in einer Stammreihe belegt, 1786 in den preußischen Adelsstand erhoben und heute über die Welt verstreut.

Wappen der Familie von Kummer: im silbernen Schild ein schwarzer, gekrönter Adler im Lorbeerkranz, umgeben von einem blauen Bord mit goldenen Sternen; darüber Helm, grüne Helmdecke und ein schwarzer Flug mit dem Auge der Vorsehung

Verstreut über die Welt, verbunden durch eine Geschichte.

Die Familie von Kummer lebt längst nicht mehr nur in Deutschland. Damit der Kontakt hält und Wissen und Erfahrungen in der Familie bleiben, gibt es einen Familienverband, der sich um die gemeinsamen Angelegenheiten kümmert.

Diese Seite soll beides sammeln: die Geschichte, wie sie in Urkunden und Lexika steht, und die Geschichten, die sich aus dem Leben ergeben. Reisen, Berufe, Fachwissen, Erinnerungen, alles, was erzählenswert ist.

Manches davon ist persönlich. Es liegt im Familienbereich, der nur mit Anmeldung erreichbar ist und von Suchmaschinen nicht erfasst wird.

Die Stammreihe

Vom Mühlenbaumeister in Berlinchen über den Adelsbrief Friedrich Wilhelms II. bis zum General von Saint-Quentin.

  1. 1669

    Samuel Kummer, Mühlenbaumeister

    Die Stammreihe beginnt mit Samuel Kummer, Mühlenbaumeister und Besitzer eines Lehngutes bei Berlinchen in der Neumark. Am 1. Juli 1669 heiratet er dort Anna Barbara Parrhyser, Tochter des kurfürstlich-brandenburgischen Amtmannes Urban Parrhyser.

  2. 1786

    Der Adelsbrief

    Hans Wilhelm von Kummer, Königlich Preußischer Geheimer Finanz-, Kriegs- und Domänenrat und Präsident der Oberkriegs- und Domänenrechnungskammer, wird am 12. November 1786 in Berlin in den preußischen Adelsstand erhoben.

  3. 1816

    Ferdinand von Kummer wird geboren

    Rudolf Ferdinand kommt am 11. April 1816 in Szelejewo in der Provinz Posen zur Welt, als Sohn des Oberamtmanns Ferdinand Friedrich Kummer und der Eva, geborene von Kalinowski.

  4. 1871

    Saint-Quentin

    Als Kommandeur der 15. Division führt Ferdinand von Kummer im Deutsch-Französischen Krieg bei Amiens, an der Hallue und bei Bapaume. Am 19. Januar 1871 siegt seine Division bei Saint-Quentin; dafür erhält er das Eichenlaub zum Pour le Mérite.

  5. 1900

    Tod in Hannover

    General der Infanterie Ferdinand von Kummer stirbt am 3. Mai 1900 in Hannover und wird auf dem Neuen St.-Nikolai-Friedhof beigesetzt. Sein Sohn Heinrich (1841–1924) wird preußischer Generalleutnant.

  6. Heute

    Verstreut über die Welt

    Die Familie lebt längst nicht mehr nur in Deutschland, sondern bis nach Amerika. Ein Familienverband hält den Kontakt und sammelt, was sich nicht aus Urkunden ergibt: die Geschichten aus dem Leben.

Holzstich: General Ferdinand von Kummer in Uniform mit dem Orden Pour le Mérite am Kragen
Holzstich nach einer zeitgenössischen Vorlage

General Ferdinand von Kummer

1816 – 1900

Mit 17 Jahren tritt Rudolf Ferdinand als Füsilier in das 18. Infanterie-Regiment ein. Er wird Generalstabsoffizier, kommandiert Regiment, Brigade und Division und kämpft 1866 im Mainfeldzug.

Im Deutsch-Französischen Krieg trägt seine Reserve-Division bei Noisseville und Bellevue die Hauptlast der Kämpfe vor Metz; nach der Übergabe ist er kurz Kommandant der Festung. Mit der 15. Division siegt er im Januar 1871 bei Saint-Quentin. Später führt er die Geschäfte des Gouverneurs von Köln.

Pour le Mérite
1866, Eichenlaub 1871
Roter Adlerorden
Großkreuz mit Eichenlaub und Schwertern, 1877
Höchster Rang
General der Infanterie, 1875
Grab
Neuer St.-Nikolai-Friedhof, Hannover

Was ist deine Geschichte?

Die Familie freut sich über Beiträge von Familienmitgliedern, Freunden und allen, die mit der Familie verbunden sind. Schick uns Texte und Bilder, oder stell sie als Mitglied direkt in den Familienbereich.